Zentrum Bären

Häufig gestellte Fragen

Das Zentrum Bären

Was umfasst das Projekt Zentrum Bären?

  • Bärenturm mit 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen und einem Panoramarestaurant im 10. Geschoss sowie Hotel, Bistro/Restaurant und Ladenflächen im Sockel.
  • Bärenhof mit Ladenflächen an der Bernstrasse, Büro und Dienstleistung
  • Bärenplatz und kleiner Park als Übergang zum Siedlungsraum

Ist ein 100 Meter hohes Hochhaus für Ostermundigen nicht völlig überdimensioniert?

  • Ein herausragendes Merkmal am Eingang von Ostermundigen resp. beim Bahnhof ist richtig.
  • Das neue Raumplanungsgesetz verlangt die Konzentration neuer Bauten und die Verdichtung an bereits erschlossenen Orten.
  • Die Gemeinde will sich entlang der Bernstrasse und im Bahnhofgebiet weiterentwickeln und verdichten.

Wie soll der Bärenplatz aussehen und was genau macht seine Qualität aus?

  • Seit dem Herbst 2013 fanden vier Echoraum-Veranstaltungen statt, die ebendiese Gestaltung des Platzes zum Thema hatten. Das danach überarbeitete Projekt wurde dann auch ausdrücklich gewürdigt und gelobt.
  • Meinungen und Anregungen der Bevölkerung wurden in die Planung einbezogen.

Welche Wohnungstypen sind vorgesehen und welche potenziellen Bewohner sollen damit angesprochen werden?

  • 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen
  • vorwiegend Haushalte für Singles, Paare, Wochenaufenthalter, weniger Familien
  • Zu- und Wegpendler; auch Wohnen auf Zeit

Der Gasthof „Bären“ soll in neuer Form wieder auferstehen. Wo genau?

  • Bistro/Cafés am neuen Bärenplatz
  • Panoramarestaurant im 10. OG

Der „Bären“ soll ein Treffpunkt für Bevölkerung und Vereinsleben bleiben. Ist das in einem Büro-Wohnhochhaus für gehobene Ansprüche nicht etwas blauäugig?

  • Genau deshalb ist im Hochhaus keine Büronutzung vorgesehen.
  • Hotel und Bistro/Café im Sockel beeinflussen die Wohnungen in den oberen Geschossen nicht. Mit dem Restaurant im 10. Geschoss nehmen die Entwickler aber bewusst – im Interesse der Ostermundiger Bevölkerung – eine gewisse Beeinträchtigung in Kauf.

Wie umweltverträglich ist ein Hochhaus?

  • Ob ein Gebäude und insbesondere ein Hochhaus in die Umgebung passt, beurteilt jede Person unterschiedlich. Aus Umweltsicht kann ein Hochhaus aber grosse Vorteile haben.
  • Das neue Raumplanungsgesetz verlangt die Konzentration neuer Bauten und die Verdichtung an bereits erschlossenen Orten. Ein Hochhaus ist bezüglich dieser Rahmenbedingung eigentlich die umweltverträglichste Bauform.
  • Ein Hochhaus konzentriert das Volumen in einem kompakten Gebäudekörper. Die Oberfläche ist dadurch kleiner als bei mehreren Einzelbauten, zudem bietet sich die Möglichkeit von Synergien bezüglich Versorgung und Infrastruktur.
  • Die Konzentration der Volumen ermöglicht den Bärenplatz und damit ein neues Angebot, das von der Bevölkerung begrüsst und geschätzt wird – dies hat sich im Rahmen der vier Echoraum-Veranstaltungen gezeigt.

Erschliessung

Welchen Einfluss hat das Tramprojekt auf das Zentrum Bären? Kann es auch realisiert werden, wenn das Tram nun nicht wie geplant bis nach Ostermundigen kommt?

  • Das vorläufig gescheiterte Tramprojekt hat keinen Einfluss auf das Zentrum Bären. Es funktioniert auch ohne Tram.
  • Das Zentrum Bären mit dem neuen Bärenplatz ist eine ideale Ergänzung der Umsteige-Drehscheibe Bahnhof Ostermundigen mit dem vorhandenen S-Bahn- und Busnetz.

Wie viele Parkplätze braucht es und wo werden diese erstellt?

  • Nach aktuellem Kenntnisstand wird diese zwischen 150 und maximal 240 Parkplätzen liegen.
  • Sämtliche Parkplätze liegen in einer Tiefgarage.
  • Hotelvorfahrt für Taxi und Busse parallel zum Schermenweg (<10 Kurzzeit-Parkplätze)

Von wo und wie wird das Areal erschlossen?

  • Für den motorisierten Individualverkehr wird das Zentrum Bären ausschliesslich über den Schermenweg erschlossen.
  • Auch die Anlieferung erfolgt ausschliesslich über den Schermenweg.

Wie viele Veloabstellplätze sind vorgesehen?

  • Nach aktuellem Kenntnisstand wird diese zwischen 500 und 600 liegen.

Wie wird der Verkehr während der Bauphase geregelt?

  • Dass der Verkehr durch die Bauausführung nicht gestört werden darf, wird im Rahmen des Bewilligungsverfahrens durch ein Baustellenerschliessungs- und Logistikkonzept sichergestellt, welches mit dem Baugesuch eingereicht wurde.

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Was kostet das Ganze und wer bezahlt was?

  • Das Anlagevolumen von derzeit rund 140 Mio. wird vollumfänglich privat getragen.
  • Entwicklungskosten und -risiko trägt ausschliesslich die Halter AG.

Mit einem Hochhaus werden innerhalb von Wochen sehr viel mehr Menschen im Quartier wohnen. Das wird Investitionen in die Infrastruktur nach sich ziehen (Erschliessung, Schulen, ÖV, etc.). Was wird das Projekt den Steuerzahler kosten?

  • Das Vorhaben verursacht kaum Initialkosten, weil die infrastrukturelle Erschliessung bereits besteht und weil – da keine Familienwohnungen vorgesehen sind – auch keine neuen Angebote (wie beispielsweise neue Schulräume) nötig werden.

Welche Kosten werden die Investoren abdecken und welche werden von der Gemeinde getragen? Existiert bereits ein Verteilschlüssel?

  • Entwicklungskosten und -risiko werden von der Halter AG getragen.
  • Verfahrenskosten, wie z.B. Überbauungsordnung und Bewilligungsverfahren, werden vollumfänglich von der Halter AG getragen.
  • Die Erstellungskosten sind Sache des Investors; es gibt hier bereits mehrere Interessenten.
  • Für die Gemeinde entstehen ausschliesslich Ohnehinkosten für die übergeordneten Planungsinstrumente (z.B. kommunaler Richtplan)

Was geschieht, wenn nicht genug Investoren gefunden werden können?

  • Dann wird das Projekt nicht realisiert. Das Entwicklungsrisiko trägt die Halter AG.

Gemeinde und Bevölkerung

Worin liegt das städtebauliche Potenzial und wo das Potenzial für die Gemeinde Ostermundigen mit dem Projekt?

  • Die Gemeinde wird einen neuen Platz und ein neues Zentrum erhalten.
  • Die Bevölkerung bekommt ein herausragendes Merkmal am Eingang von Ostermundigen resp. beim Bahnhof.
  • Das neue Raumplanungsgesetz (Abstimmung März 2013!) verlangt die Konzentration neuer Bauten und die Verdichtung an bereits erschlossenen Orten.
  • Die Gemeinde will sich entlang der Bernstrasse und im Bahnhofgebiet weiterentwickeln und verdichten (Raumentwicklungs-Wegweiser der Gemeinde Ostermundigen vom März 2014).
  • Die Gemeinde gewinnt neue Steuerzahler und partizipiert durch die Mehrwertabschöpfung am Planungsgewinn (40% des Mehrwerts des Grundstücks).

Ist in der Region Bern Bedarf für ein 100 Meter hohes Hochhaus und die vorgesehenen Nutzungen?

  • Ja, eindeutig. Wohnungen in der vorgesehenen Art gibt es bis jetzt in der Region noch kaum.
  • Bei Grossveranstaltungen fehlen in der Region 500 bis 600 Hotelbetten (Zitat Bern Tourismus).
  • Verkaufsflächen beim Bahnhof sind immer gefragt.
  • Gut erschlossene Büroflächen dürften in der vorgesehenen Grössenordnung problemlos absorbiert werden.

Was bringt ein Hochhaus den Einwohnern von Ostermundigen?

  • Die Gemeinde will sich entlang der Bernstrasse und im Bahnhofgebiet weiterentwickeln und verdichten.
  • Der Ort ist gemäss Hochhauskonzept für ein Hochhaus prädestiniert: Das neue Hochhaus empfängt all diejenigen, die vom Bahnhof resp. von der Autobahn her nach Ostermundigen kommen.
  • Der ESP Bahnhof Ostermundigen soll sich seit bald 20 Jahren entwickeln, tut es aber offensichtlich nicht. ESP+ ist eine Chance als Initiator für den ESP, weil hier Private die Initiative ergreifen.
  • Das geplante Wohnungstypenangebot entspricht einer regionalen Nachfrage.
  • Ostermundigen (und die Region) erhält rund 200 zusätzliche Hotelbetten.
  • Gut erschlossene Büroflächen dürften in der vorgesehenen Grössenordnung problemlos absorbiert werden.